04
Feb
2011
Zum Jahresanfang müssen viele Familien nicht nur ihre diversen Versicherungen bezahlen, sondern es steht auch die Strom- und Gasabrechnung an. Nicht selten gibt es dabei eine böse Überraschung, denn augrund der immer weiter steigenden Strom- und Gaspreise müssen recht viele Familien eine saftige Nachzahlung leisten. Wer nicht das Jahr über bereits seine Beiträge angepasst hat und immer noch bei herkömmlichen Energielieferanten wie den Stadtwerken Kunde ist, der hat meist das Nachsehen.
Jedoch sollte niemals eine Abrechnung der Nebenkosten einfach so hingenommen werden. Ganz gleich ob man zur Miete wohnt oder Eigenheimbesitzer ist. Recht viele Abrechnungen der Vermieter sind falsch. Doch da die meisten Verbraucher gar keine Überblick darüber haben, was sie eigentlich so verbrauchen, vertrauen sie den verwirrenden Zahlen, die auf der Strom- und Gasabrechnung zu finden sind. Wer jedoch die Abrechnung kontrolliert, bekommt nicht nur Aufschluss über die Richtigkeit, sondern eventuell auch einen Hinweis darauf, wo noch Einsparpotentiale versteckt sind.
Verbraucherschützer haben jetzt Richtwerte aufgestellt, an denen man sich orientieren kann. So berichtet die Verbraucherzentrale Berlin, dass ein vorbildlicher Haushalt, der also sehr darauf achtet, Strom einzusparen, ohne warmes Wasser rund 500 Kilowattstunden Strom pro Person im Jahr, plus noch mal 500 Kilowattstunden als Puffer verbraucht. Das ergibt bei einem Haushalt mit drei Personen einen Stromverbrauch von 2.000 Kilowattstunden jährlich. Energieexperten weisen bei dieser Faustformel darauf hin, dass wenn der Verbrauch deutlich darüber liegt, der Haushalt lange nicht alle Einsparpotentiale ausgeschöpft hat, die möglich sind.
Für den Gasverbrauch gibt die Verbraucherzentrale an, dass ein Verbrauch von weniger als 100 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche anzustreben sei. Auf der Jahresabrechnung des Gaslieferanten muss man dazu einfach nur die angegebenen Kilowattstunden durch die Wohnfläche teilen.
Thema: Energiespartipps |
28
Jan
2011
Die Stromeinsparpotentiale sind in der Küche besonders hoch. Dabei muss man nicht einmal auf Komfort verzichten und auch keine großen Investitionen tätigen. Mit ein paar kleinen Veränderungen im Kochverhalten lassen sich im Jahr bereits mehrere Hundert Euro sparen.
So beispielsweise beim Backofen, den es ja nun in so gut wie jedem Haushalt gibt. Allerdings wird er hier unterschiedlich genutzt, kann sich aber schnell auch als wahrer Stromfresser entpuppen. Um an dieser Stelle Stromkosten einzusparen, sollte man sich bereits beim Kauf Gedanken machen. Der Elektrobackofen ist sehr weit verbreitet. Daneben gibt es aber auch den Gasbackofen. Dennoch ist der Elektroofen meist die günstigere Variante – nicht nur bei der Anschaffung sondern auch im Bezug auf den Betrieb. Bei einem Elektrobackofen gilt es aber auch auf die Kategorie zu achten, denn es gibt unterschiedliche Stromverbraucher. Zudem sollte man darauf achten, dass eine Umluftfunktion vorhanden ist, da mit ihr rund 30 Prozent Energie im Vergleich zu einem Backofen nur mit Ober- und Unterhitze sparen kann. Wichtig ist auch die Tür, denn sie ist die Schwachstelle an einem Backofen. Man sollte darauf achten, dass die Dichtungen vor sehr guter Qualität sind, damit hier keine Wärme verloren gehen kann.
Auch bei der Benutzung von einem Backofen lässt sich viel Geld sparen. Kocht man nach Rezept ist meist vorgesehen, den Backofen auf eine bestimmte Temperatur vorzuheizen. Dies ist aber gar nicht unbedingt erfolderlich. Der Aufheizvorgang kann bereits zum Garen genutzt werden. Dafür verlängert sich die Backzeit und ist dann rund fünf Minuten länger, als es im Rezept angegeben ist. Wird dann auch noch der Backofen zehn Minuten vor dem regulären Ende der Backzeit komplett ausgeschaltet, kann die Restwärme perfekt genutzt werden.
Thema: Allgemeines |
25
Apr
2009
Auf den europäischen Strom- und Gasmärkten soll es in Zukunft deutlich mehr Wettbewerb und auch niedrigere Preise geben.
Das zuständige Europaparlament stimmte in der Stadt Straßburg einem Gesetzespaket zur weiteren Liberalisierung des entsprechenden Energie-Binnenmarktes zu. Europäsische Energiekonzerne können ihre derzeitigen Strom- und Gasnetze indes weiter unter bestimmten Bedingungen behalten. Read the rest of this entry »
Thema: Nachrichten |
19
Apr
2009
Zur Stärkung des Wettbewerbs will Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg mehr Gas-Anbietern Zugang zum Markt zu verschaffen.
So könne der Verbraucher schneller wechseln, wenn er mit Preis und Leistung der Firmen unzufrieden sei, sagte der CSU-Politiker laut “Spiegel”-Meldung vom Samstag. Er forderte die Gasversorger erneut zu Preissenkungen auf. Die gesunkenen Einkaufspreise müssten vollständig und zeitnah an die Verbraucher weitergegeben werden. Er sehe noch Spielraum bei der Preisgestaltung. Read the rest of this entry »
Thema: Allgemeines |
06
Apr
2009
Beim Wechsel zu einem günstigeren Strom- und Gasanbieter können Verbraucher im Jahr bis zu 700 Euro sparen. Darauf hat Bundesnetzagentur-Präsident Matthias Kurth in Bonn verwiesen.
Er appellierte angesichts eines wachsenden Wettbewerbs und der Preisunterschiede an die Verbraucher, noch aktiver zu wechseln. Jeder Kunde sollte insbesondere bei Preiserhöhungen alternative Angebote prüfen. Read the rest of this entry »
Thema: Anbieterwechsel |
01
Apr
2009
Auch ein privater Eigenheimbesitzer, der regelmäßig kleine Mengen Strom an einen Energieversorger liefert, kann Vorsteuerabzug als Unternehmer beanspruchen. Der Bundesfinanzhof hat mit diesem am Mittwoch veröffentlichten Urteil die Revision eines Finanzamts zurückgewiesen.
Im konkreten Fall hatte ein Lokführer in Niedersachsen in sein Einfamilienhaus ein Blockheizkraftwerk eingebaut, das Strom und Wärme erzeugt. Den überschüssigen Strom speist er für bis zu 1.800 Euro im Jahr in das allgemeine Stromnetz ein. Damit ist er nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs ungeachtet des geringen Betrages Unternehmer und hat Anspruch auf Vorsteuerabzug aus der Anschaffung des Blockheizkraftwerks.
Thema: Allgemeines |
12
Jan
2009
Die Preise für Energie liegen in den neuen Bundesländern höher als im Westen Deutschlands. Wie das Verbraucherportal toptarif.de am Donnerstag in Berlin mitteilte, zahlen private Haushalte derzeit im Osten jährlich durchschnittlich 109 Euro mehr für die Grundversorgung mit Strom und Gas. Read the rest of this entry »
Thema: Allgemeines |
28
Jul
2008
Angesichts explodierender Energiepreise und des Klimawandels plädiert CSU-Chef Erwin Huber für eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken um Jahrzehnte. “International sind heute Laufzeiten bis zu 60 Jahren technisch machbar”, sagte er der “Bild am Sonntag”. Dies würde bedeuten, dass das jüngste deutsche Kernkraftwerk, Neckarwestheim II in Baden-Württemberg, statt 2021 – wie nach dem Atomausstieg vorgesehen – erst 2049 abgeschaltet würde.
Thema: Nachrichten |
21
Jul
2008
Mit einem ehrgeizigen Plan will der frühere US-Vizepräsident Al Gore in den USA eine vollständige Energiewende herbeiführen. In zehn Jahren sollen die US-Bürger demnach 100 Prozent ihres Stroms aus erneuerbaren Energien gewinnen. “Dieses Ziel ist erreichbar und kostengünstig”, sagte Gore am Donnerstag (Ortszeit) in Washington. Die Energiewende sei nötig, weil “das Überleben der Vereinigten Staaten” in Gefahr sei. Der Klimawandel beschleunige sich schneller als gedacht. Der US-Bundesstaat Kalifornien beschloss unterdessen neue Umweltvorgaben für alle Neubauten, die unter anderem den Energieverbrauch senken sollen. Read the rest of this entry »
Thema: Nachrichten |
16
Jul
2008
Der Energieversorger RWE erhöht die Gaspreise für seine knapp 600 000 Privat- und Gewerbekunden um durchschnittlich 25 Prozent. Die Vertriebs- und Netzgesellschaft RWE Energy begründete den Schritt am Montag mit deutlich gestiegenen Beschaffungskosten. Die Erhöhungen sollen mit Ausnahme im Saarland zum 1. September wirksam werden. Für die 35.000 saarländischen energis-Kunden erhöhten sich die Tarife zum 1. Oktober, teilte RWE Energy in Dortmund mit.
Der Ölpreis, an den der Gaspreis gekoppelt ist, sei innerhalb eines Jahres um 60 Prozent gestiegen. Die jetzige Anhebung des Gas- Arbeitspreises um 1,58 Cent je Kilowattstunde basiere auf den für das Unternehmen seit Juli dieses Jahres deutlich gestiegenen Kosten sowie weiteren abzusehenden Steigerungen im nächsten Quartal.
Thema: Gastarife |