Energie kostet im Osten Deutschlands mehr
Die Preise für Energie liegen in den neuen Bundesländern höher als im Westen Deutschlands. Wie das Verbraucherportal toptarif.de am Donnerstag in Berlin mitteilte, zahlen private Haushalte derzeit im Osten jährlich durchschnittlich 109 Euro mehr für die Grundversorgung mit Strom und Gas.
Bei einem Verbrauch von 4000 Kilowattsunden Strom und 20 000 Kilowattstunden Gas sei zwar das Saarland mit Kosten von rund 2700 Euro pro Jahr pro Haushalt am teuersten, teilte das Portal weiter mit. Dahinter folgten aber Thüringen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Brandenburg mit jährlichen Kosten von mehr als 2600 Euro pro Haushalt. Am billigsten ist Energie in Berlin. Verbraucher zahlen dem Portal zufolge dort im Durchschnitt rund 2400 Euro.
Die Strom- und Gaspreise sind laut toptarif.de in den vergangenen zwölf Monaten um 14,2 Prozent gestiegen. Angesichts dieser Preisentwicklung verweist das Portal auf mögliche Nachzahlungen. Für Familien könnten Mehrkosten von 300 bis 400 Euro entstehen. Im Januar haben rund die Hälfte aller 900 Stromversorger toptarif.de zufolge die Preise erhöht. Bei über 200 Gasanbietern gab es leichte Tarifsenkungen.