25
Mrz
2011
Aufgrund der Atomkatastrophe in Japan wurden in Deutschland Atomkraftwerke abgeschaltet. Stellt sich nun die Frage: muss man mit Stromausfällen rechnen? Kann es zu Versorgungsengpässen der deutschen Stromversorger kommen oder können die Ausfälle durch die abgeschalteten AKWs kompensiert werden?
Derzeit fallen mehrere der 17 deutschen Atomkraftwerke für die Stromerzeugung aus. Durch die Abschaltung der sieben alten Atomkraftwerke, die im Rahmen der Laufzeitverlängerung nur vom Netz gegangen sind, ist es nicht zu akuten Problemen bei der Versorgung der Haushalte mit Strom gekommen. Dies musste auch nicht befürchtet werden, denn die betroffenen Atomkraftwerke waren ohnehin wegen Pannen oder Wartungsarbeiten derzeit nicht in Betrieb. In den kommenden Monaten werden wohl noch weitere Atomkraftwerke ausfallen. Experten gehen davon aus, dass wenn 13 der 17 Atomkraftwerke ausfallen, es durchaus zu Versorgungsengpässen und Stromausfällen in Deutschland kommen kann.
Damit aber einem solche Blackout vorgebeugt werden kann, ist die Bundesnetzagentur bereits dabei, Möglichkeiten für Gegenmaßnahmen auszuloten und einen Notfallplan zu erstellen. Der Chef der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth erklärte, dass im schlimmsten Fall die Revisionstermine einzelner Reaktoren verschoben werden müssen. Einzelne Netzbetreiber warnen aber bereits davor, dass ein Ausfall von Kernkraftwerken im südlichen Deutschland zusammen mit dem Strom der Windkraftanlagen an der Küste zu einem wesentlich erhöhtem Stromfluss auf der Nord-Süd-Verbindung der Stromtrassen hervorrufen könnte. Werden bestimmte Grenzen dabei überschritten, dann kann es zu Stromausfällen kommen. Nun will die Bundesnetzagentur die Fakten prüfen und mögliche Maßnahmen zur Verhinderung dieser Stromausfälle mit den Übertragungsnetzbetreibern absprechen. Kurth betonte allerdings, dass all dies kein Grund zur Panik ist, die Versorgung der deutschen Haushalte ist bisher gesichert. Allerdings fordert er auch den schnelleren Ausbau der Stromnetze in Deutschland.
Thema: Allgemeines |
18
Mrz
2011
Während in Japan die Atomkatastrophe droht, ist in Deutschland die Diskussion über die Abschaltung der Atomreaktoren neu entflammt. Alte Atomkraftwerke sind abgeschaltete, andere werden überprüft und der Ruf der Deutschen nach Ökostrom wird immer lauter. Doch die Stiftung Warentest warnt: nicht jeder grüne Stromtarif ist sinnvoll!
Grundsätzlich handelt es sich beim Ökostrom um umweltfreundliche Energie, denn bei ihm wird auf Atomkraft und klimaschädliche Kohle, Öl und Gas verzichtet. Der Strom stammt aus erneuerbaren Energien wie Solar, Wind-, Wasserkraft und Biomasse. Unter Ökostrom versteht man zudem auch Strom, der durch Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen auf Erdgasbasis produziert wurde.
Inzwischen gibt es sehr viele Ökostromtarife, sodass es für den Laien schon lange nicht mehr einfach ist, den besten Tarif zu finden. Zwar erleichtern die zahlreichen Tarifrechner den Vergleich der Kosten, doch ob ein Unternehmen hält was es verspricht, ist damit noch lange nicht klar. Daher hat die Stiftung Warentest aus gegebenem Anlass erneut Empfehlungen ausgesprochen. So zählen zu den guten Ökostromanbietern gerade Greenpeace Energy, Lichtblick, Naturstrom und EWS Schönau. Sie gelten als die derzeit vertrauenswürdigsten Ökostromanbieter. Das ein Unternehmen hält was es verspricht kann der Verbraucher auch an dem „Grüner Strom Label“ und „ok power-Label“ erkennen. Diese Qualitätssiegel werden von Naturschutz- und Verbraucherverbänden. Stiftung Warentest erklärt weiter, dass Verbraucher bei Anbietern mit RECS-Zertifikaten vorsichtig sein sollten. Unter diesem Zertifikat würden skandinavische Stromanbieter ungenutzten Strom aus Wasserkraft als zertifizierten Strom anbieten. Damit wird der konventionelle Strom von deutschen Atom- und Kohlestromanbieter umetikettiert – der Umwelt ist damit allerdings in keinem Fall geholfen.
Thema: Ökostrom |
11
Mrz
2011
In der Übergangszeit richtig zu heizen ist manchmal gar nicht so einfach. Während es draußen schon angenehm warm ist, ist es ohne Heizung in den Räumen noch recht kalt. Wenn man dann nicht in Bewegung ist, so beispielsweise am Abend vor dem Fernseher, dann kann es richtig kalt werden. Manchmal ist es auch am Tage kritisch, denn wenn die Heizungsanlage mit einem Außenfühler versehen ist, der draußen die Temperaturen misst und entsprechend innen nur eine bestimmte Heizleistung zulässt, kann es in den Räumen zu kalt sein. Wie aber soll man richtig heizen, ohne das man Geld zum Fenster hinaus wirft?
Die Lösung bringen Infrarotstrahler, denn sie bringen eine ganz besondere Wärme in die Räume. Infrarotstrahler arbeiten mit einem ganz anderen Wirkprinzip, als es bei einer herkömmlichen Heizung der Fall ist. Während diese die gesamte Raumluft erwärmt, erwärmen Infrarotheizungen immer nur den Körper, der sich direkt vor ihnen befindet. Damit kann unheimlich viel Energie gespart werden, denn so muss der Infrarotstrahler nur dort angebracht werden, wo man sich aufhält und schon kann man sich von ihm punktuell erwärmen lassen.
Dabei sind Infrarotstrahler gar nicht so teuer, denn man kann Kleingeräte, deren Leistung bei rund 200 Watt liegen, schon für rund 150 Euro kaufen. Die Kosten für den Strom sind dabei verschwindend gering und werden durch die Einsparungen bei der Heizenergie schnell ausgeglichen. Kaufen kann man Infrarotstrahler in jedem gut sortierten Baumarkt und auch über das Internet lassen sich viele Anbieter finden.
Thema: Energiespartipps |
04
Mrz
2011
Die Gaspreise orientieren sich an der Entwicklung des Ölpreises, was nicht unbedingt logisch ist. Noch unlogischer erscheint die Kopplung der Strompreise an den Ölpreis und doch ist hier ein Zusammenhang vorhanden. Durch die Ereignisse in Libyen ist der Blick an die Preise an den Tankstellen der blanke Horror geworden. Ein Ende ist nicht abzusehen. Auch wenn sich das Kartellamt eingeschaltet hat, kostet vielerorts der Liter Super schon mehr als 1,60 Euro.
Derzeit ist zu beobachten, dass der Gaspreis mit einer ca. viermonatigen Verzögerung dem Ölpreis folgt. Von dieser Erhöhung sind viele Gaskraftwerke betroffen und damit auch deren Stromerzeugung. Schlussendlich wird somit auch der Strompreis steigen und dass wo die Verbraucher doch erst in jüngster Vergangenheit eine saftige Strompreiserhöhung dulden mussten. Selbst Gasanbieter wie Gazprom aus Russland empfehlen, dass die Gaspreise in Zukunft vom Ölpreis angekoppelt werden sollten. Es gäbe kaum schlüssige Gründe, warum es hier überhaupt einen Zusammenhang gibt. Schon gar nicht im Bezug auf den Strompreis, denn es sind verschwindet geringe Mengen Strom, die durch Gas erzeugt werden. Dennoch schienen sich die Energiekosten immer wieder gegenseitig hochzuschaukeln, was immer wieder mit den normalen Entwicklungen am Markt begründet wird.
Dennoch haben es die Verbraucher immer noch selbst in der Hand. Wenn sie sich schon nicht an der Tankstelle gegen die hohen Preise wehren können, dann doch wenigstens im Bezug auf den Stromlieferanten. Durch den Wechsel zu einem alternativen Anbieter kann im Einzelfall viel Geld gespart werden. Zudem wird so der Markt weiterhin gut belebt, denn bislang haben in Deutschland nicht immer nicht genug Haushalte einen Wechsel vollzogen, um den großen Energiekonzernen die Stirn zu bieten.
Thema: Nachrichten |