11 Feb 2011

Deutsche sind erfinderisch im Bezug auf Heizkosteneinsparungen

Angesichts der hohen Kosten für Energie und auch aus Gründen des Umweltschutzes versuchen viele Haushalte die Heizkosten zu senken. Eine aktuelle Umfrage ergab nun, dass die Deutschen dabei weitaus erfinderischer sind, als man meinen mag. In Auftrag gegeben wurde die Umfrage vom Partnerportal partnersuche.de und durch tns emnid durchgeführt.

Rund 40 Prozent der deutschen Bevölkerung versucht mit alternativen Methoden die Heizkostenabrechnung so gering wie möglich zu halten. Dabei ziehen sich viele in der Wohnung einfach wärmer an. Tragen Stiefel in der Wohnung und auch schon mal zwei Pullover. Das erscheint noch recht normal, doch die Ideen der Verbraucher sind weitaus kurioser. Circa 4 Prozent der Befragten fahren nach eigenen Aussagen in ihrer Freizeit mit öffentlichen Verkehrsmittel herum, um zu Hause nicht heizen zu müssen. Ebenso viele halten sich in geheizten öffentlichen Einrichtungen auf, damit sie zu Hause nicht frieren müssen. Besonders favorisiert werden dabei Kaufhäuser oder auch Ämter. Die meisten Menschen, die diese Art des Sparens vorziehen sind 50 Jahre und älter. Rund 11 Prozent der Befragten erklärten, dass sie Lampen sowie andere Wärmequellen, die mit Strom betrieben werden, anschalten.

Flucht aus der Wohnung um so einer hohen Heizkostenabrechnung zu entgehen – auch eine Methode. Ob sinnvoll oder nicht – darüber scheiden sich die Geister.

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04 Feb 2011

Richtwerte für die Nebenkostenabrechnung

Zum Jahresanfang müssen viele Familien nicht nur ihre diversen Versicherungen bezahlen, sondern es steht auch die Strom- und Gasabrechnung an. Nicht selten gibt es dabei eine böse Überraschung, denn augrund der immer weiter steigenden Strom- und Gaspreise müssen recht viele Familien eine saftige Nachzahlung leisten. Wer nicht das Jahr über bereits seine Beiträge angepasst hat und immer noch bei herkömmlichen Energielieferanten wie den Stadtwerken Kunde ist, der hat meist das Nachsehen.

Jedoch sollte niemals eine Abrechnung der Nebenkosten einfach so hingenommen werden. Ganz gleich ob man zur Miete wohnt oder Eigenheimbesitzer ist. Recht viele Abrechnungen der Vermieter sind falsch. Doch da die meisten Verbraucher gar keine Überblick darüber haben, was sie eigentlich so verbrauchen, vertrauen sie den verwirrenden Zahlen, die auf der Strom- und Gasabrechnung zu finden sind. Wer jedoch die Abrechnung kontrolliert, bekommt nicht nur Aufschluss über die Richtigkeit, sondern eventuell auch einen Hinweis darauf, wo noch Einsparpotentiale versteckt sind.

Verbraucherschützer haben jetzt Richtwerte aufgestellt, an denen man sich orientieren kann. So berichtet die Verbraucherzentrale Berlin, dass ein vorbildlicher Haushalt, der also sehr darauf achtet, Strom einzusparen, ohne warmes Wasser rund 500 Kilowattstunden Strom pro Person im Jahr, plus noch mal 500 Kilowattstunden als Puffer verbraucht. Das ergibt bei einem Haushalt mit drei Personen einen Stromverbrauch von 2.000 Kilowattstunden jährlich. Energieexperten weisen bei dieser Faustformel darauf hin, dass wenn der Verbrauch deutlich darüber liegt, der Haushalt lange nicht alle Einsparpotentiale ausgeschöpft hat, die möglich sind.

Für den Gasverbrauch gibt die Verbraucherzentrale an, dass ein Verbrauch von weniger als 100 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche anzustreben sei. Auf der Jahresabrechnung des Gaslieferanten muss man dazu einfach nur die angegebenen Kilowattstunden durch die Wohnfläche teilen.

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