Angesichts explodierender Energiepreise und des Klimawandels plädiert CSU-Chef Erwin Huber für eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken um Jahrzehnte. “International sind heute Laufzeiten bis zu 60 Jahren technisch machbar”, sagte er der “Bild am Sonntag”. Dies würde bedeuten, dass das jüngste deutsche Kernkraftwerk, Neckarwestheim II in Baden-Württemberg, statt 2021 - wie nach dem Atomausstieg vorgesehen - erst 2049 abgeschaltet würde.
Mit einem ehrgeizigen Plan will der frühere US-Vizepräsident Al Gore in den USA eine vollständige Energiewende herbeiführen. In zehn Jahren sollen die US-Bürger demnach 100 Prozent ihres Stroms aus erneuerbaren Energien gewinnen. “Dieses Ziel ist erreichbar und kostengünstig”, sagte Gore am Donnerstag (Ortszeit) in Washington. Die Energiewende sei nötig, weil “das Überleben der Vereinigten Staaten” in Gefahr sei. Der Klimawandel beschleunige sich schneller als gedacht. Der US-Bundesstaat Kalifornien beschloss unterdessen neue Umweltvorgaben für alle Neubauten, die unter anderem den Energieverbrauch senken sollen. Read the rest of this entry »
Der Energieversorger RWE erhöht die Gaspreise für seine knapp 600 000 Privat- und Gewerbekunden um durchschnittlich 25 Prozent. Die Vertriebs- und Netzgesellschaft RWE Energy begründete den Schritt am Montag mit deutlich gestiegenen Beschaffungskosten. Die Erhöhungen sollen mit Ausnahme im Saarland zum 1. September wirksam werden. Für die 35.000 saarländischen energis-Kunden erhöhten sich die Tarife zum 1. Oktober, teilte RWE Energy in Dortmund mit.
Der Ölpreis, an den der Gaspreis gekoppelt ist, sei innerhalb eines Jahres um 60 Prozent gestiegen. Die jetzige Anhebung des Gas- Arbeitspreises um 1,58 Cent je Kilowattstunde basiere auf den für das Unternehmen seit Juli dieses Jahres deutlich gestiegenen Kosten sowie weiteren abzusehenden Steigerungen im nächsten Quartal.
Wie eine Stichprobe des Fernsehsenders Sat.1 ergab funktionieren in Deutschland zwischen 40 - 50 Prozent der Stromzähler nicht korrekt. Meist zu den Ungunsten der Kunden, deshalb sollten Verbraucher die Stromzähler selber überprüfen.
Dazu kauft man sich im Handel ein Strommessgerät. Zuhause trennt man alle Stecker vom Strom und schreibt sich den Zählerstand vom Stromzähler auf. Nun steckt man den Stecker eines Geräts ihrer Wahl in die Steckdose und lässt ihn eine Weile laufen und notiert sich den Stromverbrauch den das Strommessgerät anzeigt. Nun vergleicht man die beiden Werte. Sollten die Zahlen abweichen, sollte der Test mehrere male wiederholt werden. Ist immer noch eine Abweichung zu sehen, sollte man das Eichamt informieren. Findet das Amt eine Abweichung heraus muss der Stromanbieter für die Kosten der Neueinstellung aufkommen.
Sharp stellt den ersten LCD Fernseher vor welcher nicht vom Stromnetz abhängig ist, sondern durch eine Solarzelle mit Strom versorgt wird. Der Fernseher besitzt eine Größe von 26 Zoll, die Solarzelle hat ungefähr dieselbe Größe. Dabei hat Sharp besonders auf die Energie geachtet die der Fernseher verbraucht, denn der LCD verbraucht gerade mal ein Fünftel an Strom was ein normaler Röhrenfernseher verbraucht mit 28 Zoll. Im Vergleich zu anderen LCD dieser Größe verbraucht der LCD von Sharp gerade mal ein Drittel des Stroms, den herkömmliche LCD benötigen. Würde man Sharps neuen Fernseher mit einer Solarzelle und einem dazwischen geschalteten Akku betreiben, müsste die aktive Fläche der Solarzelle nicht größer sein als die Bildschirmoberfläche.Wann der Fernseher auf dem Markt kommen soll lies Sharp offen, auch äußerte sich Sharp nicht dazu wie sie den Stromverbrauch des LCDs so reduzieren konnten.
Riesige Umwälzpumpen gehören in alten Heizungsanlagen zu den Stromfressern Nummer 1, aber es gehts auch anders, richtig Geld sparen kann man durch eine moderne Pumpe das rät zumindest die Energie Agentur. Desweiteren sollte die Heizungsanlage so eingestellt werden das sie nur arbeitet wenn sie wirklich gebraucht wird. So sorge ein hydraulischer Abgleich dafür das der Heizkörper nur soviel heißes Wasser bekäme wie er wirklich benötige um den Raum zu beheitzen. Nach Berechnungen der Energie Agentur kann so eine Pumpe die Stromkosten in einem 4 Personen Haushalt um 80 Euro im Jahr senken.
In Baden- Württemberg befinden sich in letzter Zeit rosa weiße Kärtchen in den Postkästen mit der Aufschrift ” wichtige Infos zu ihrem Stromanschluß”, doch aus diesen Karten wird nicht ersichtlich das es sich eigentlich um einen Anbieterwechsel handelt, so die Verbraucherzentrale des Bundeslandes. Die Karte macht den Eindruck als käme sie vom bisherigen Anbieter. Den Absender entdeckt man nur bei sehr genauem hinsehen, es handelt sich dabei um die Firma “Energie Service Deutschland AG” (ESD). Viele halten diese Argentur für einen Dienstleister ihres Stromversorgers. Auf der Karte steht die Mitteilung dass die Kunden unter der angegeben kostenlosen Nummer anrufen sollen und ihre Stromrechnung bereithalten sollten. Mit dieser Aktion umgeht der Stromanbieter eprimo, welcher zu den RWE Konzern gehört, geschickt das Verbot Privatpersonen zu Werbezwecke anzurufen. Bei den Telefonaten wird man dann zu einem Vertragsabschluß gedrängt, die Firma verschickt dann nur Auftragsbestätigungen aber keine Hausprospekte wo noch mal alles genau erläutert wird. Wenn man auf die Frage ob man günstigen Strom haben möchte mit Ja antwortet und danach seine Kontoverbindung angibt, schließt man einen Vertrag mit diesem Stromanbieter. Der unerwünschte Stromliefervertrag kann widerrufen werden - innerhalb eines Monats nach Erhalt der Auftragsbestätigung mit einer Widerrufsbelehrung, am besten per Einschreiben mit Rückschein. Diese Frist beginnt aber nur zu laufen, wenn der unfreiwillige Kunde eine korrekte Belehrung über das Widerrufsrecht erhält. Dies können Betroffene bei der Verbraucherzentrale prüfen lassen.
Der Bundesfinanzminister äußerte sich durchaus positiv auf die Frage ober sich finanzielle Hilfe für Bedürfte bei den Energiekosten Vorstellen könne. So sagte er gegenüber dem Handelsblatt: “Ob mit Blick auf die wirklich sehr Bedürftigen Sozialkomponenten entwickelt werden müssen, will ich nicht ausschließen” . Gleichzeitig machte Peer Steinbrück auch auf das Wohngeld aufmerksam was ja vor ein paar Tagen gerade angehoben wurde.
Eine Umfrage des großen Internetportals Verivox ergab das viele Stromkunden unzufrieden mit der Art der Abrechnungen seien. So haben eine vielzahl der Stromkunden Probleme die Abrechnung richtig zu verstehen und haben auch kein Vertrauen das die Abrechnung auch korrekt sei. Die meisten Stromkunden wünschen sich mehr Kostentransparenz von den Stromanbietern. Gerade mal 40 Prozent der Befragten vertrauen der Stromabrechnung voll und ganz, 41 Prozent haben Zweifel ob die Abrechnung der Wahrheit entspricht. 17 Prozent der Befragten fehl das Vertrauen in die Abrechnung voll und ganz. Sogar 16 Prozent gaben an das es schon mal einen Fehler in der Stromabrechnung gab. Viele wünschen sich das die Stromabrechnung nicht nur aus Zahlen besteht, sondern auch durch Grafiken ergänzt werden sollten, desweiteren wäre ein Vergleich zum letzten Jahr nicht verkehrt so die Befragten. Die Stromversorger versprachen im nächsten Jahr eine veränderte Abrechnung offenzulegen.