Bundeskartellamt: Keine neuen Verfahren gegen Gasversorger
Das Bundeskartellamt hat Ermittlungen gegen 35 Gasversorger wegen des Verdachts überhöhter Preise bestätigt. An dieser Zahl habe sich seit März nichts geändert. Einen Medienbericht, nach dem sich die Zahl der Missbrauchsverfahren auf 41 erhöht habe, konnte das Amt am Freitag nicht bestätigen.
Die beschuldigten Unternehmen mit rund vier Millionen Kunden waren bis zum 1. April aufgefordert, ihre Preisbildung offenzulegen. Bis auf die Berliner Gaswerke GASAG hätten dies alle Betriebe gemacht, sagte die Sprecherin.
Die “Thüringer Allgemeine” hatte berichtet, das Kartellamt habe wegen des Verdachts überhöhter Preise für Haushalts- und Gewerbekunden gegen sechs weitere Gasversorger Missbrauchsverfahren eingeleitet. Damit müssten 41 Versorger ihre Preisbildung offenlegen.
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