Nachdem schon zum Jahreswechsel viele Stromanbieter ihre Preise angehoben haben, wird es nun wohl zum 1. Februar zu weiteren Preiserhöhungen kommen. So wollen dieses Mal vor allem kleinere Unternehmen ihre Preise anheben, dabei kann es zu Preiserhöhungen um bis zu 20% kommen.
Zum Jahreswechsel hat es die Haushalte in Bayern getroffen, dagegen sind die Strompreise in Hamburg, Berlin und Bremen stabil geblieben.
Im vergangenem Jahr haben ca 1,5 Millionen Haushalte ihren Stromanbieter gewechselt, das sind eine halbe Million Haushalte mehr als die Bundesnetzagentur vorrausgesagt hat.
Es gilt nach wie vor, wer sparen will muss sich nach einem günstigeren Stromanbieter umsehen.
Da günstiger Strom nicht nur von der Atomenergie abhängt, ist es auch für umweltbewusste Menschen keine “Schande” über günstigen Strom nachzudenken. Es ist sogar so, dass nur durch aktive Verbraucher die Stromkonzerne zum Handeln gezwungen werden – damit Strom sauberer und günstiger wird.
Leider sind viele Menschen noch zu bequem und machen sich über den eigenen Stromverbrauch und über die starken Unterschiede der Strompreise keine Gedanken. Read the rest of this entry »
Brüssel hat Deutschland beim Klimaschutz harte Auflagen aufgebrummt. Nach Ansicht von Experten kann das Land die Folgen dieser Verpflichtungen aber gut schultern. Allerdings müssten sich die Verbraucher auf deutlich höhere Strompreise einstellen.
Die EU-Kommission hat am Mittwoch anspruchsvolle Klimaschutzziele für die 27 Mitgliedstaaten vorgelegt. Deutschland soll nach Angaben von Mittwoch in Brüssel den Anteil erneuerbarer Energien am Verbrauch bis 2020 auf 18 Prozent verdoppeln.Zugleich soll der CO2-Ausstoß von Straßenverkehr, Privathaushalten, Landwirtschaft und Dienstleistungen um 14 Prozent gesenkt werden. Für die Industrie soll der Emissionshandel verschärft werden.
Durch diese Auflagen rechnen die Experten mit einem Strompreisanstieg für Privathaushalte um 10 – 15 %.
Ein Argument gegen den Ausstieg der Atomenergie ist, dass dann die Kosten für Strom steigen wird und somit der Verbraucher mehr für den Strom zahlen muss. Dieses Argument ist in soweit nicht richtig, dass es für die Stromerzeuger keinen wirklichen Grund gibt die Strompreise zu erhöhen.
In Kürze: Die Konzerne die Strom erzeugen machen zur Zeit sehr hohe Gewinne. Dies liegt mit daran, dass die Erzeugung von Strom mit Atomenergie sehr günstig ist. Wird also nun weniger mit Atomenergie sondern z.B. mit Gas, Kohle, Wind… Strom erzeugt hat dies in erster Linie nur als Resultat, dass die hohen Gewinne für die Energiekonzerne zukünfig geringer ausfallen.
In Berlin werden rückwirkend zum 1. Januar 2008 die Strompreise für private Haushalte und gewerbliche Kunden gesenkt. Vattenfall reicht damit die Kostenentlastung an die Kunden weiter. Desweiteren hat Vattenfall eine Preisgarantie für 2008 ausgesprochen und sorgt damit für stabile Strompreise in der Hauptstadt.
Die Strompreise in Berlin werden durchschnittlich um 1,7% sinken. Bei einem Stromverbrauch von ca. 2900 kWh im Jahr, macht das eine Ersparnis von 11 €.
Bereits zu Jahresbeginn hatte Vatenfall trotz gestiegener Beschaffungskosten nicht die Preise erhöht, im Gegensatz zur Konkurrenz.
Durch die Stromsenkung werden die Stromkunden um ca. 17 Millionen Euro entlastet.
Die kosten für Strom steigen – die Stromkonzerne nutzen die Gelegenheit um “Spezialtarife” anzubieten. Bei denen kann der Verbraucher sparen und der Stromanbieter verringert seine Verwaltungskosten.
Eigentlich ein fairer Gedanke. So haben die Versorgungsbetriebe in Kronshagen (VBK) mit dem Strom-Sondertarif “Der Kronshagener” weitere Strompreiserhöhungen vermieden, indem bei dem Tarif nur mit Einzugsermächtigungen gearbeitet wird.
Sicherlich gab es bei einigen Verbrauchern ohne Girokonto Proteste, dass diese nicht den Tarif nutzen können. Aber ein Girokonto hat fast jeder in Deutschland und wenn nicht, dann kann jeder ein kostenloses Girokonto eröffnen und ebenfalls von den günstigen Tarifen profitieren.
Checken Sie also auch Ihre Stromtarife und schauen Sie, ob mit Sondertarifen nicht doch noch einige Euro gespart werden können.