10
Dez
2007
Bis zum Jahre 2020 sollen alle Haushalte in England komplett über Windkraft versorgt werden. Das wäre die Energie-Revolution. Die Anlagen stehen im Meer (Offshore-Windkraftanlagen).
Bislang gab es zu dieser Idee eher skeptische Resonanz – selbst von den Ökostrom-Lobbyisten.
Thema: Ökostrom, Stromtarife, Umwelt |
09
Dez
2007
Wenn wir uns im Haushalt ein bisschen umsehen, werden wir viele Geräte finden die 24 Stunden durchlaufen und mit ihrer Stand-by-Funktion permanent Strom benötigen. Dabei ist es tatsächlich bei den meisten Geräten so, dass er diesen aus Bequemlichkeit nicht ausschalten. Am weitesten verbreitet sind hier natürlich die Fernsehgeräte, die mit ihrer Stand-by Funktion jederzeit bequem vom Sofa an und ausgeschaltet werden können.
Aber es gibt noch viele weitere Geräte, an die man nicht sofort denkt. Gerade in Zeiten, in denen das Internet zu einem alltäglichen Begleiter wird, sind immer mehr Haushalte mit einer DSL-Flatrate versorgt. Wenn dann die Computer über einen Funk-Verbindung (WLAN) mit dem Internet kommunizieren, laufen in den meisten Fällen die WLAN-Router 24 Stunden am Tag durch. Wenn Sie nun davon ausgehen, dass wir eigentlich nur im Schnitt zwei Stunden am Tag am Rechner sitzen, bedeutet dies das 22 Stunden am Tag die Funkleistung unnötig Strom verbraucht.
Hier ist es also einfach, das eigene Nutzungsverhältnis des Internets zu untersuchen. Stellen wir nun fest, dass wir in der Regel nur zwischen 17:00 Uhr und 23:00 Uhr den Computer benutzen, kann also in der übrigen Zeit der Router ausgestellt werden. Und hier müssen wir dieses auch nicht jeden Tag per Hand übernehmen, sondern können uns ganz bequem einer Zeitschaltuhr bedienen. Diese ständige also so ein, dass die Funkversorgung für das Internet nur die sechs Stunden am Tag zur Verfügung steht. Bei dieser Gelegenheit kann auch gleich geprüft werden, ob auch andere Geräte die zum Computer gehören ebenfalls abgeschaltet werden können (Drucker, externe Festplatten…).
Die Anschaffung einer Zeitschaltuhr ist mit keinen großen finanziellen Ausgaben verbunden. In einem Elektronikmarkt kosten Zeitschaltuhren ungefähr fünf bis 15 €. Je nach Funktionalität können sogar einzelne Wochentage individuell programmiert werden.
Hier einige Tipps zu Zeitschaltuhren, Funk-Haussteuerungen, Heizungssteuerungen und Energiemessung.
Thema: Energiespartipps |
30
Nov
2007
Wir lieben warmen Kaffee… also lassen viele von uns auch die Kaffeemaschine mehrere Stunden am Tag an. Morgens um 7 schnell einen Kaffee gekocht und bis 9 Uhr soll er warm bleiben. Am Nachmittag nochmal das selbe. Zum Kuchen soll es frischen Kaffee geben also Kaffeemaschine an und von 15 – 17 Uhr warm halten. So schnell kommen 4 Stunden zusammen in denen die Kaffeemaschine Strom verbraucht. Je nach Kaffeemaschine sind das 4 Kilowattstunden – also Rund 50 Cent. Im Monat kommen so 15,- Euro zusammen. Teurer Kaffee und nicht so gut für die Umwelt.
Unser Tipp: Einfach eine Thermoskanne kaufen und den Kaffee umfüllen. Oder noch besser: Die alte Kaffeemaschine gegen eine mit integrierter Thermoskanne tauschen. Bei den Modellen fehlt die Warmhalteplatte komplett!
Auswahl an Kaffeemaschine mit Thermoskanne
Thema: Energiespartipps |
26
Nov
2007
Wie nun bekannt geworden ist, steht für nächstes Jahr wohl eine extreme Gaspreis-Explosion an. Der russische Gaskonzern Gazprom hatten bekannt gegeben die Preise in 2008 50% zu steigern. Statt bisher 250 $ pro 1000 m³ Gas (durchschnittlicher Preis) wird der Gaspreis ihren 2008 auf 300 bis 400 $ ansteigen. Diese Gaspreiserhöhung wird für die deutschen Verbraucher stark bemerkbar sein. Rund 40 Milliarden m³ Gas werden pro Jahr aus Russland bezogen. Dies entspricht ungefähr 40% des Deutschen Bedarfs an Erdgas.
Als Begründung für die extreme Gaspreiserhöhung wird der stark gestiegene Preis für Öl genannt. Drei bis sechs Monate nach dem Öl Preiserhöhungen schlägt sich dies auch auf den Gaspreis durch. Die großen Energiekonzerne (wie E.on Hanse) hat langfristige Lieferverträge für Erdgas mit dem russischen Konzern abgeschlossen. Dieser umfasst auch die Preisgestaltung bis zum Jahre 2035. In dem Vertrag wird verzeichnet, dass der Gaspreis an den Ölpreis gekoppelt ist.
Thema: Gastarife |
19
Nov
2007
Zum 1.1.2008 wollen die Stadtwerke Kelheim die Preise für Gas erhöhen. In einer von den Stadtwerken veröffentlichten Presseerklärung wies das Unternehmen darauf hin, dass die Erhöhung des Gaspreises aufgrund der steigenden Rohstoffkosten notwendig war.
Der Geschäftsführer der Stadtwerke erklärte hierbei, dass der Preis um 6,3% angehoben werden. Für einen Dreipersonenhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 18.000 kWh Erdgas entspricht dies einer Mehrbelastung von circa 4,50 € im Monat.
Thema: Gastarife |
18
Nov
2007
151 Gaskunden sind in einer Sammelklage gegen die Heilbronner Versorgung GmbH gegen die Preiserhöhungen seit 2004 vorgegangen. Am 15.11.2007 sollte vor dem Landgericht Heilbronn verhandelt werden. Nun hat der Anwalt die Klage zurückgenommen. Die Heilbronner Versorgung GmbH meint hierzu, dass es ein Bestreben ist die Kundenzufriedenheit zu stärken und sich freut, dass die Angelegenheit auf diese Weise beigelegt wurde. Von den 151 Klägern sind kurz vor Prozessbeginn nur noch 70 Kläger übrig geblieben.
Thema: Gastarife |
18
Nov
2007
Auch in Monheim haben nun die Elektrizität- und Gaswerke die Preiserhebung für den 1.1.2008 bekannt gegeben. Der Geschäftsführer bezeichnet diesen Preisanstieg als moderat und verweist auf die Senkungen der Gas- und Strompreise im Jahre 2007.
Der Preisanstieg für Glas ist für das kommende Jahr mit 0,2 Cent pro Kilowattstunde zu verzeichnen. Zur Erinnerung: tatsächlich hat das Energieunternehmen im Jahr 2007 (am 1. Februar) den Preis für Gas um 0,3 Cent gesenkt und im April 2007 nochmals um 0,2 Cent. Insgesamt auf die letzten zwei Jahre betrachtet ist also hier keine wirkliche Preissteigerungen zu erkennen.
Bei den Strompreisen sieht es ein wenig anders aus. Hier wird der Preis für eine Kilowattstunde Strom um 0,6 Cent plus Mehrwertsteuer erhöht. Bei den Strompreisen war auch schon im laufenden Jahr (im Januar 2007) der Preis pro Kilowattstunde um 1,76 Cent gestiegen.
Einen großen Einfluss auf die Strompreise sollen die erneuerbaren Energien haben. Je mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen in das allgemeine Energiennetz eingespeist wird – also Strom aus Windkraft oder Sonnenkraft – lässt die Preise weiter in die Höhe schnellen.
Thema: Gastarife |
17
Nov
2007
Die Strompreiserhöhung ist eine der Diskussionen die uns zum Jahresende wurde am stärksten beschäftigt. Betroffen ist jeder, der in Deutschland wohnt und nur ein elektrisches Gerät in seinem Haushalt betreiben möchte. Dass der Strompreis zum 1.1.2008 steigt ist keine Frage. Nur wenige Landkreise oder stete schließen eine Strompreiserhöhung aus. Ein Beispiel für eine sehr starke Verteuerung des Stroms ist Jena: die Stadtwerke in Jena erhöhe den Strompreis zu Anfang nächsten Jahres um 13%. Mit dieser Preiserhöhung ist ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 1850 kWh einer Mehrbelastung von circa 4,80 € pro Monat ausgesetzt.
Thema: Stromtarife |
17
Nov
2007
In dem Bremer Gerichtsverfahren um die Gaspreiserhöhung des Bremer Energieversorger aus wurde nun entschieden, dass die Preiserhöhungen für unwirksam erklärt werden. In dem Zeitraum von Oktober 2004 und Dezember 2005 hat das Bremer Energieunternehmen den Gaspreis viermal erhöht und sich jeweils dabei auf Klauseln zur Preisanpassung in den allgemeinen Geschäftsbedingungen berufen.
Die Preiserhöhungen für Gas wurden schrittweise von 4,01 Cent auf 5,55 Cent pro Kilowattstunde durchgeführt. Als Begründung wurde jeweils die Preiserhöhung der Vorlieferanten benannt. Insgesamt 59 konnte für Erdgas klagten mit Unterstützung der Verbraucherzentrale gegen den Energiekonzern.
Thema: Allgemeines, Gastarife |
16
Nov
2007
Das Land Hessen will die vier großen Stromkonzerne mit einer Gesetzesinitiative zum Senden der Strompreise zwingen. Die CDU hat einen Gesetzesentwurf erarbeitet, mit denen die Entflechtung der Konzerne gelingen soll.
Der Entwurf sieht vor im härtesten Fall die Stromkonzerne dazu zu zwingen einen Teil ihrer Kraftwerke an andere Stromkonzerne zu verkaufen. Hierbei handelt es sich nicht um eine” Enteignung” betonten die CDU Politiker sondern um einen Verkauf um wieder einen richtigen Wettbewerb zu ermöglichen. Mit dieser Änderung sei zu erwarten, dass der Strompreis um 0,02 € pro Kilowattstunde sinken könnte. Ein durchschnittlicher Haushalt würde so inklusive Mehrwertsteuer circa 83 € pro Jahr sparen.
Thema: Ökostrom, Stromtarife |