Das Bundeskartellamt hat Ermittlungen gegen 35 Gasversorger wegen des Verdachts überhöhter Preise bestätigt. An dieser Zahl habe sich seit März nichts geändert. Einen Medienbericht, nach dem sich die Zahl der Missbrauchsverfahren auf 41 erhöht habe, konnte das Amt am Freitag nicht bestätigen.
Die beschuldigten Unternehmen mit rund vier Millionen Kunden waren bis zum 1. April aufgefordert, ihre Preisbildung offenzulegen. Bis auf die Berliner Gaswerke GASAG hätten dies alle Betriebe gemacht, sagte die Sprecherin.
Die “Thüringer Allgemeine” hatte berichtet, das Kartellamt habe wegen des Verdachts überhöhter Preise für Haushalts- und Gewerbekunden gegen sechs weitere Gasversorger Missbrauchsverfahren eingeleitet. Damit müssten 41 Versorger ihre Preisbildung offenlegen.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 29. April 2008 die Rechtsbeschwerde zweier Verteilnetzbetreiber gegen den Beschluss der Bundesnetzagentur zur Vorgabe einheitlicher Geschäftsprozesse und Datenformate zur Abwicklung der Strombelieferung (sog. GPKE-Beschluss) zurückgewiesen. Er bestätigte damit die vorausgegangenen Beschlüsse des Oberlandesgerichts Düsseldorf aus dem Jahr 2007
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 29. April 2008 die Rechtsbeschwerde zweier Verteilnetzbetreiber gegen den Beschluss der Bundesnetzagentur zur Vorgabe einheitlicher Geschäftsprozesse und Datenformate zur Abwicklung der Strombelieferung (sog. GPKE-Beschluss) zurückgewiesen. Er bestätigte damit die vorausgegangenen Beschlüsse des Oberlandesgerichts Düsseldorf aus dem Jahr 2007
In der Regel erwartet man ja von einem teureren Produkt entsprechend bessere Quallität. Strom ist eine der wenigen Ausnahmen wo dieses nicht drauf anzuwenden ist. Egal wieviel oder wie wenig man für das Produkt Strom bezahlt das Endprodukt ist immer das gleiche.
Nicht nur in deutschen Städten ist eine rapide Stronbewegung zu verzeichnen. Wenn man den Anstieg der Strompreise bei den großen Konzernen beobachtet kann einem schon mal schwindelig werden, aber was viele Bürger noch nicht zu wissen scheinen, da sie immer höhere Preise zahlen, es gibt auch Billigstromanbieter. Deren Anzahl immer größer wird. Wer zu einem dieser Anbieter wechselt kann im Jahr mehrere Hundert Euro sparen.
Seit 1998 existiert in Deutschland das Gesetz das jeder Bürger seinen Stromanbieter frei wählen kann. Es gibt in Deutschland nicht gerade wenige Stromanbieter um genau zu sein es sind um die 1000 Firmen, die Strom in allen Preisklassen anbieten. Jeder Bürger kann aus diesen Anbietern für sich den günstigen wählen.
Jeder Anbieter muß muß für die Nutzung des Stromnetzes Gebühren bezahlen, das heißt je weiter der Stromlieferant weg ist um so teurer wird es. Diese Gebühren sind in Deutschland nicht gleich, sie unterscheiden sich regional erheblich.
Um den günstigsten Stromanbieter zu finden, bedienen sie sich einfach einem sogenannten Tarifrechner der sucht ohne viel Aufwand für sie den günstigsten Stromanbieter herraus.
Da günstiger Strom nicht nur von der Atomenergie abhängt, ist es auch für umweltbewusste Menschen keine “Schande” über günstigen Strom nachzudenken. Es ist sogar so, dass nur durch aktive Verbraucher die Stromkonzerne zum Handeln gezwungen werden – damit Strom sauberer und günstiger wird.
Leider sind viele Menschen noch zu bequem und machen sich über den eigenen Stromverbrauch und über die starken Unterschiede der Strompreise keine Gedanken. Read the rest of this entry »
Ein Argument gegen den Ausstieg der Atomenergie ist, dass dann die Kosten für Strom steigen wird und somit der Verbraucher mehr für den Strom zahlen muss. Dieses Argument ist in soweit nicht richtig, dass es für die Stromerzeuger keinen wirklichen Grund gibt die Strompreise zu erhöhen.
In Kürze: Die Konzerne die Strom erzeugen machen zur Zeit sehr hohe Gewinne. Dies liegt mit daran, dass die Erzeugung von Strom mit Atomenergie sehr günstig ist. Wird also nun weniger mit Atomenergie sondern z.B. mit Gas, Kohle, Wind… Strom erzeugt hat dies in erster Linie nur als Resultat, dass die hohen Gewinne für die Energiekonzerne zukünfig geringer ausfallen.
Die kosten für Strom steigen – die Stromkonzerne nutzen die Gelegenheit um “Spezialtarife” anzubieten. Bei denen kann der Verbraucher sparen und der Stromanbieter verringert seine Verwaltungskosten.
Eigentlich ein fairer Gedanke. So haben die Versorgungsbetriebe in Kronshagen (VBK) mit dem Strom-Sondertarif “Der Kronshagener” weitere Strompreiserhöhungen vermieden, indem bei dem Tarif nur mit Einzugsermächtigungen gearbeitet wird.
Sicherlich gab es bei einigen Verbrauchern ohne Girokonto Proteste, dass diese nicht den Tarif nutzen können. Aber ein Girokonto hat fast jeder in Deutschland und wenn nicht, dann kann jeder ein kostenloses Girokonto eröffnen und ebenfalls von den günstigen Tarifen profitieren.
Checken Sie also auch Ihre Stromtarife und schauen Sie, ob mit Sondertarifen nicht doch noch einige Euro gespart werden können.
Bis zum Jahre 2020 sollen alle Haushalte in England komplett über Windkraft versorgt werden. Das wäre die Energie-Revolution. Die Anlagen stehen im Meer (Offshore-Windkraftanlagen).
Bislang gab es zu dieser Idee eher skeptische Resonanz – selbst von den Ökostrom-Lobbyisten.
Die Strompreiserhöhung ist eine der Diskussionen die uns zum Jahresende wurde am stärksten beschäftigt. Betroffen ist jeder, der in Deutschland wohnt und nur ein elektrisches Gerät in seinem Haushalt betreiben möchte. Dass der Strompreis zum 1.1.2008 steigt ist keine Frage. Nur wenige Landkreise oder stete schließen eine Strompreiserhöhung aus. Ein Beispiel für eine sehr starke Verteuerung des Stroms ist Jena: die Stadtwerke in Jena erhöhe den Strompreis zu Anfang nächsten Jahres um 13%. Mit dieser Preiserhöhung ist ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 1850 kWh einer Mehrbelastung von circa 4,80 € pro Monat ausgesetzt.
Das Land Hessen will die vier großen Stromkonzerne mit einer Gesetzesinitiative zum Senden der Strompreise zwingen. Die CDU hat einen Gesetzesentwurf erarbeitet, mit denen die Entflechtung der Konzerne gelingen soll.
Der Entwurf sieht vor im härtesten Fall die Stromkonzerne dazu zu zwingen einen Teil ihrer Kraftwerke an andere Stromkonzerne zu verkaufen. Hierbei handelt es sich nicht um eine” Enteignung” betonten die CDU Politiker sondern um einen Verkauf um wieder einen richtigen Wettbewerb zu ermöglichen. Mit dieser Änderung sei zu erwarten, dass der Strompreis um 0,02 € pro Kilowattstunde sinken könnte. Ein durchschnittlicher Haushalt würde so inklusive Mehrwertsteuer circa 83 € pro Jahr sparen.
Lichtblick, ein Ökostrom Anbieter, erhöht zum 1.1.2008 die Preise. Mit der Erhöhung der Strompreise müssen die Strom Konsumenten rund 7% mehr zahlen. Bei der Preiserhöhung wurden ausschließlich die gestiegenen Kosten weitergegeben sagt ein Unternehmenssprecher.
Der Grund für die Preiserhöhung liegt also in der Strombeschaffung beziehungsweise in der Stromnetzenutzung. Lichtblick erläutert hierzu, dass dadurch die Erhöhung des Strompreises nicht mit der Erhöhung bei anderen Energiekonzernen vergleichbar ist.
Gaspreise für Lichtblickkunden 2008 stabil
Im Gegensatz zum Strom wird der Gaspreis Anfang 2008 nicht erhöht. Die Kilowattstunde bleibt bei 6,25 Cent und und 9,90 € pro Monat.