Ein Argument gegen den Ausstieg der Atomenergie ist, dass dann die Kosten für Strom steigen wird und somit der Verbraucher mehr für den Strom zahlen muss. Dieses Argument ist in soweit nicht richtig, dass es für die Stromerzeuger keinen wirklichen Grund gibt die Strompreise zu erhöhen.
In Kürze: Die Konzerne die Strom erzeugen machen zur Zeit sehr hohe Gewinne. Dies liegt mit daran, dass die Erzeugung von Strom mit Atomenergie sehr günstig ist. Wird also nun weniger mit Atomenergie sondern z.B. mit Gas, Kohle, Wind… Strom erzeugt hat dies in erster Linie nur als Resultat, dass die hohen Gewinne für die Energiekonzerne zukünfig geringer ausfallen.
Bis zum Jahre 2020 sollen alle Haushalte in England komplett über Windkraft versorgt werden. Das wäre die Energie-Revolution. Die Anlagen stehen im Meer (Offshore-Windkraftanlagen).
Bislang gab es zu dieser Idee eher skeptische Resonanz - selbst von den Ökostrom-Lobbyisten.
Das Land Hessen will die vier großen Stromkonzerne mit einer Gesetzesinitiative zum Senden der Strompreise zwingen. Die CDU hat einen Gesetzesentwurf erarbeitet, mit denen die Entflechtung der Konzerne gelingen soll.
Der Entwurf sieht vor im härtesten Fall die Stromkonzerne dazu zu zwingen einen Teil ihrer Kraftwerke an andere Stromkonzerne zu verkaufen. Hierbei handelt es sich nicht um eine” Enteignung” betonten die CDU Politiker sondern um einen Verkauf um wieder einen richtigen Wettbewerb zu ermöglichen. Mit dieser Änderung sei zu erwarten, dass der Strompreis um 0,02 € pro Kilowattstunde sinken könnte. Ein durchschnittlicher Haushalt würde so inklusive Mehrwertsteuer circa 83 € pro Jahr sparen.
Lichtblick, ein Ökostrom Anbieter, erhöht zum 1.1.2008 die Preise. Mit der Erhöhung der Strompreise müssen die Strom Konsumenten rund 7% mehr zahlen. Bei der Preiserhöhung wurden ausschließlich die gestiegenen Kosten weitergegeben sagt ein Unternehmenssprecher.
Der Grund für die Preiserhöhung liegt also in der Strombeschaffung beziehungsweise in der Stromnetzenutzung. Lichtblick erläutert hierzu, dass dadurch die Erhöhung des Strompreises nicht mit der Erhöhung bei anderen Energiekonzernen vergleichbar ist.
Gaspreise für Lichtblickkunden 2008 stabil
Im Gegensatz zum Strom wird der Gaspreis Anfang 2008 nicht erhöht. Die Kilowattstunde bleibt bei 6,25 Cent und und 9,90 € pro Monat.
Die Preise für Energie steigen immer weiter. Aber nun sind auch Stimmen zu hören, die den Preis für Strom als noch viel zu niedrig ansehen.
Nach Worten vom E.on-Chef Wulf Bernotat müsste Strom noch teuerer sein - in erster Linie um weiter alternative Energien zu fördern und bestehende Kraftwerke sicherer und zuverlässiger zu machen.
Momantan bietet Greenpeace einen Ökostrom-Tarif für nur 8,90 Euro pro Monat an. Die Kilowattstunde wird dann mit 19,8 Cent berechnet. Greenpeace Energy ist also der passende Anbieter für Verbraucher, die wirklich an Ökostrom interessiert sind.
Informationen über die Tarife und die genutzten Kraftwerke, die erneuerbare Energien bevorzugen finden Sie hier:
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