29 Apr 2011

Höhere Strompreise – dafür Atomausstieg

Einer aktuellen Umfrage des Magazins „Stern“ zufolge würden rund zehn Prozent der deutschen Bundesbürger bis zu zehn Euro monatlich mehr für ihren Strom zahlen, wenn dafür ein schneller Ausstieg aus der Atomenergie realisiert wird. Es gibt sogar zahlreiche Menschen, die noch höhere Stromkosten in Kauf nehmen würden, wenn dafür die Gefahr, die von den deutschen Atomreaktoren ausgeht, beseitigt werden würde.

Während viele Deutsche anscheinend bereit sind, finanzielle Einschnitte für den Atomausstieg in Kauf zu nehmen, wird in Politik und Wissenschaft immer noch kontrovers über den Atomausstieg diskutiert. Die Entscheider sind sich nicht einig darüber, wie sich der Atomausstieg auf die Strompreise auswirken wird. Die meisten Bundesbürger hingegen sehen die Notwendigkeit auf erneuerbare Energien umzusteigen und würden dafür sogar mehr Geld aufwenden. Durch die eindeutigen Ergebnisse der Stern-Umfrage wird deutlich, dass bei den Verbrauchern das Umdenken längst in vollem Gange ist. Doch auch wenn viele bereit wären, deutlich mehr Geld für Strom als Gegenleistung für den Atomausstieg zu bezahlen, kann noch nicht abgesehen werden, wie hoch die Mehrbelastung wirklich wäre. Experten reden von 140 Euro mehr im Jahr, während andere weniger als fünf Euro pro Monat als realistische Größe ansehen. Die Meinungen gehen sehr weit auseinander. Daher ist es für die Verbraucher noch wichtiger, durch einen detaillierten Vergleich der Strompreise von Ökostrom-Anbietern die individuell günstigsten Preise zu finden.

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08 Apr 2011

Beteiligung von Google an deutschem Strompark

Rund 3,5 Millionen Euro will Internet-Riese Google in einen deutschen Solarpark investieren. Das Projekt befindet sich in Brandenburg an der Havel und das erste Ökostromprojekt, an dem sich Google außerhalb der USA beteiligt. Weltweit gilt der Suchmaschinengigant als Großabnehmer von Strom für seine Rechenzentren. Wie hoch der Verbrauch bei Google ist, darüber schweigen die Verantwortlichen. Bekannt ist nur, dass die gigantischen Serveranlagen weltweit einen extrem hohen Stromverbrauch haben. Das Unternehmen gab einst bekannt, dass jede Suchmaschinenanfrage Strom in Höhe von 0,0003 Kilowattstunden (kWh) verbraucht.

Mit der Investition wird das Unternehmen 49 Prozent der Photovoltaikanlage in Brandenburg übernehmen. Die Anlage wurde Ende 2010 fertiggestellt und liefert ca. 18 Millionen Kilowattstunden Ökostrom pro Jahr. Das macht diese Photovoltaikanlage zu einer der größten Solaranlagen in Deutschland. Mit 51 Prozent ist der Finanzinvestor Capital Stage AG aus Hamburg der Hauptanteilseigner der Solaranlage. Rund 5.000 Haushalte werden mit dem erzeugten Ökostrom in der Region beliefert. Jedoch soll Googles Rechenzentrum nicht mit dem Strom betrieben werden.

Dieses Projekt ist nicht die erste Investition, die Google in Erneuerbare Energien zur Senkung der Stromkosten steckt. Vor allem in den USA ist das Unternehmen tätig und hat hier in zwei Windenergieanlagen investiert. Auf dem Dach der Firmenzentrale in Mountain View betreibt das Unternehmen zudem die größten dachmontierten Solaranlagen der USA. Mehr als 100 Millionen Dollar wurden bereits in unterschiedliche Ökostromprojekte investiert. Daneben betreibt Google auch eine eigene Forschungs- und Entwicklungs-Abteilung für Erneuerbare Energien. Der Konzert will mit den neuen Techniken nicht nur die CO2-Emissionen senken, sondern auch die eigene Stromrechnung minimieren. Das Ziel: Unabhängigkeit von den Stromkonzernen.

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18 Mrz 2011

Der Weg zu sicherem Strom

Während in Japan die Atomkatastrophe droht, ist in Deutschland die Diskussion über die Abschaltung der Atomreaktoren neu entflammt. Alte Atomkraftwerke sind abgeschaltete, andere werden überprüft und der Ruf der Deutschen nach Ökostrom wird immer lauter. Doch die Stiftung Warentest warnt: nicht jeder grüne Stromtarif ist sinnvoll!

Grundsätzlich handelt es sich beim Ökostrom um umweltfreundliche Energie, denn bei ihm wird auf Atomkraft und klimaschädliche Kohle, Öl und Gas verzichtet. Der Strom stammt aus erneuerbaren Energien wie Solar, Wind-, Wasserkraft und Biomasse. Unter Ökostrom versteht man zudem auch Strom, der durch Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen auf Erdgasbasis produziert wurde.

Inzwischen gibt es sehr viele Ökostromtarife, sodass es für den Laien schon lange nicht mehr einfach ist, den besten Tarif zu finden. Zwar erleichtern die zahlreichen Tarifrechner den Vergleich der Kosten, doch ob ein Unternehmen hält was es verspricht, ist damit noch lange nicht klar. Daher hat die Stiftung Warentest aus gegebenem Anlass erneut Empfehlungen ausgesprochen. So zählen zu den guten Ökostromanbietern gerade Greenpeace Energy, Lichtblick, Naturstrom und EWS Schönau. Sie gelten als die derzeit vertrauenswürdigsten Ökostromanbieter. Das ein Unternehmen hält was es verspricht kann der Verbraucher auch an dem „Grüner Strom Label“ und „ok power-Label“ erkennen. Diese Qualitätssiegel werden von Naturschutz- und Verbraucherverbänden. Stiftung Warentest erklärt weiter, dass Verbraucher bei Anbietern mit RECS-Zertifikaten vorsichtig sein sollten. Unter diesem Zertifikat würden skandinavische Stromanbieter ungenutzten Strom aus Wasserkraft als zertifizierten Strom anbieten. Damit wird der konventionelle Strom von deutschen Atom- und Kohlestromanbieter umetikettiert – der Umwelt ist damit allerdings in keinem Fall geholfen.

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27 Jan 2008

Treibt der Atomstrom-Ausstieg den Strompreis in die Höhe?

Eventuell ja – muss aber nicht!

Ein Argument gegen den Ausstieg der Atomenergie ist, dass dann die Kosten für Strom steigen wird und somit der Verbraucher mehr für den Strom zahlen muss. Dieses Argument ist in soweit nicht richtig, dass es für die Stromerzeuger keinen wirklichen Grund gibt die Strompreise zu erhöhen.

In Kürze: Die Konzerne die Strom erzeugen machen zur Zeit sehr hohe Gewinne. Dies liegt mit daran, dass die Erzeugung von Strom mit Atomenergie sehr günstig ist. Wird also nun weniger mit Atomenergie sondern z.B. mit Gas, Kohle, Wind… Strom erzeugt hat dies in erster Linie nur als Resultat, dass die hohen Gewinne für die Energiekonzerne zukünfig geringer ausfallen.

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10 Dez 2007

Großbritanien bekommt Windkraft für alle Haushalte

Bis zum Jahre 2020 sollen alle Haushalte in England komplett über Windkraft versorgt werden. Das wäre die Energie-Revolution. Die Anlagen stehen im Meer (Offshore-Windkraftanlagen).

Bislang gab es zu dieser Idee eher skeptische Resonanz – selbst von den Ökostrom-Lobbyisten.

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16 Nov 2007

Hessen will Stromkonzerne zu mehr Wettbewerb zwingen

Das Land Hessen will die vier großen Stromkonzerne mit einer Gesetzesinitiative zum Senden der Strompreise zwingen. Die CDU hat einen Gesetzesentwurf erarbeitet, mit denen die Entflechtung der Konzerne gelingen soll.

Der Entwurf sieht vor im härtesten Fall die Stromkonzerne dazu zu zwingen einen Teil ihrer Kraftwerke an andere Stromkonzerne zu verkaufen. Hierbei handelt es sich nicht um eine” Enteignung” betonten die CDU Politiker sondern um einen Verkauf um wieder einen richtigen Wettbewerb zu ermöglichen. Mit dieser Änderung sei zu erwarten, dass der Strompreis um 0,02 € pro Kilowattstunde sinken könnte. Ein durchschnittlicher Haushalt würde so inklusive Mehrwertsteuer circa 83 € pro Jahr sparen.

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16 Nov 2007

Ökostrom ab 2008 teurer

Ökostrom ab 2008 teurer

Lichtblick, ein Ökostrom Anbieter, erhöht zum 1.1.2008 die Preise. Mit der Erhöhung der Strompreise müssen die Strom Konsumenten rund 7% mehr zahlen. Bei der Preiserhöhung wurden ausschließlich die gestiegenen Kosten weitergegeben sagt ein Unternehmenssprecher.

Der Grund für die Preiserhöhung liegt also in der Strombeschaffung beziehungsweise in der Stromnetzenutzung. Lichtblick erläutert hierzu, dass dadurch die Erhöhung des Strompreises nicht mit der Erhöhung bei anderen Energiekonzernen vergleichbar ist.

Gaspreise für Lichtblickkunden 2008 stabil

Im Gegensatz zum Strom wird der Gaspreis Anfang 2008 nicht erhöht. Die Kilowattstunde bleibt bei 6,25 Cent und und 9,90 € pro Monat.

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13 Nov 2007

Noch höhere Preise für Öl, Gas und Strom erwartet

Die Preise für Energie steigen immer weiter. Aber nun sind auch Stimmen zu hören, die den Preis für Strom als noch viel zu niedrig ansehen.

Nach Worten vom E.on-Chef Wulf Bernotat müsste Strom noch teuerer sein – in erster Linie um weiter alternative Energien zu fördern und bestehende Kraftwerke sicherer und zuverlässiger zu machen.

Siehe auch: Interview

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26 Okt 2007

Greenpeace macht den Strom sauber

Momantan bietet Greenpeace einen Ökostrom-Tarif für nur 8,90 Euro pro Monat an. Die Kilowattstunde wird dann mit 19,8 Cent berechnet. Greenpeace Energy ist also der passende Anbieter für Verbraucher, die wirklich an Ökostrom interessiert sind.

Informationen über die Tarife und die genutzten Kraftwerke, die erneuerbare Energien bevorzugen finden Sie hier:



Greenpeace energy - Sauberer Strom für Ihr Zuhause

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19 Okt 2007

der Strom und Gas Anzeiger

Willkommen zum neuen Energie-Info-Portal! Wir werden hier über News und Entwicklungen der Strom- und Gasanbieter berichten. Preisentwicklungen stehen bei uns genau so im Vordergrund wie der Umweltschutz.

Die Kernthemen sind Stromtarife, Gastarife, Ökostrom, Anbieterwechsel und Energiespartipps. Aber auch weitere Themen wie Ölgeschäfte und alternative Energiequellen sollen hier Thema werden. Die Seite ist so konzipiert, dass weitere Themen-Kategorien aufgenommen werden, wenn zu einem Thema mehrere Artikel erscheinen.

Sollten Sie Fragen haben oder hier Themen vermissen würden wir uns über Ihre Nachticht freuen.

Thema: Anbieterwechsel, Energiespartipps, Gastarife, Nachrichten, Ökostrom, Stromtarife | 0 Comments

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