Auf den europäischen Strom- und Gasmärkten soll es in Zukunft deutlich mehr Wettbewerb und auch niedrigere Preise geben.
Das zuständige Europaparlament stimmte in der Stadt Straßburg einem Gesetzespaket zur weiteren Liberalisierung des entsprechenden Energie-Binnenmarktes zu. Europäsische Energiekonzerne können ihre derzeitigen Strom- und Gasnetze indes weiter unter bestimmten Bedingungen behalten. Read the rest of this entry »
Angesichts explodierender Energiepreise und des Klimawandels plädiert CSU-Chef Erwin Huber für eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken um Jahrzehnte. “International sind heute Laufzeiten bis zu 60 Jahren technisch machbar”, sagte er der “Bild am Sonntag”. Dies würde bedeuten, dass das jüngste deutsche Kernkraftwerk, Neckarwestheim II in Baden-Württemberg, statt 2021 - wie nach dem Atomausstieg vorgesehen - erst 2049 abgeschaltet würde.
Mit einem ehrgeizigen Plan will der frühere US-Vizepräsident Al Gore in den USA eine vollständige Energiewende herbeiführen. In zehn Jahren sollen die US-Bürger demnach 100 Prozent ihres Stroms aus erneuerbaren Energien gewinnen. “Dieses Ziel ist erreichbar und kostengünstig”, sagte Gore am Donnerstag (Ortszeit) in Washington. Die Energiewende sei nötig, weil “das Überleben der Vereinigten Staaten” in Gefahr sei. Der Klimawandel beschleunige sich schneller als gedacht. Der US-Bundesstaat Kalifornien beschloss unterdessen neue Umweltvorgaben für alle Neubauten, die unter anderem den Energieverbrauch senken sollen. Read the rest of this entry »
Wie eine Stichprobe des Fernsehsenders Sat.1 ergab funktionieren in Deutschland zwischen 40 - 50 Prozent der Stromzähler nicht korrekt. Meist zu den Ungunsten der Kunden, deshalb sollten Verbraucher die Stromzähler selber überprüfen.
Dazu kauft man sich im Handel ein Strommessgerät. Zuhause trennt man alle Stecker vom Strom und schreibt sich den Zählerstand vom Stromzähler auf. Nun steckt man den Stecker eines Geräts ihrer Wahl in die Steckdose und lässt ihn eine Weile laufen und notiert sich den Stromverbrauch den das Strommessgerät anzeigt. Nun vergleicht man die beiden Werte. Sollten die Zahlen abweichen, sollte der Test mehrere male wiederholt werden. Ist immer noch eine Abweichung zu sehen, sollte man das Eichamt informieren. Findet das Amt eine Abweichung heraus muss der Stromanbieter für die Kosten der Neueinstellung aufkommen.
Sharp stellt den ersten LCD Fernseher vor welcher nicht vom Stromnetz abhängig ist, sondern durch eine Solarzelle mit Strom versorgt wird. Der Fernseher besitzt eine Größe von 26 Zoll, die Solarzelle hat ungefähr dieselbe Größe. Dabei hat Sharp besonders auf die Energie geachtet die der Fernseher verbraucht, denn der LCD verbraucht gerade mal ein Fünftel an Strom was ein normaler Röhrenfernseher verbraucht mit 28 Zoll. Im Vergleich zu anderen LCD dieser Größe verbraucht der LCD von Sharp gerade mal ein Drittel des Stroms, den herkömmliche LCD benötigen. Würde man Sharps neuen Fernseher mit einer Solarzelle und einem dazwischen geschalteten Akku betreiben, müsste die aktive Fläche der Solarzelle nicht größer sein als die Bildschirmoberfläche.Wann der Fernseher auf dem Markt kommen soll lies Sharp offen, auch äußerte sich Sharp nicht dazu wie sie den Stromverbrauch des LCDs so reduzieren konnten.
In Baden- Württemberg befinden sich in letzter Zeit rosa weiße Kärtchen in den Postkästen mit der Aufschrift ” wichtige Infos zu ihrem Stromanschluß”, doch aus diesen Karten wird nicht ersichtlich das es sich eigentlich um einen Anbieterwechsel handelt, so die Verbraucherzentrale des Bundeslandes. Die Karte macht den Eindruck als käme sie vom bisherigen Anbieter. Den Absender entdeckt man nur bei sehr genauem hinsehen, es handelt sich dabei um die Firma “Energie Service Deutschland AG” (ESD). Viele halten diese Argentur für einen Dienstleister ihres Stromversorgers. Auf der Karte steht die Mitteilung dass die Kunden unter der angegeben kostenlosen Nummer anrufen sollen und ihre Stromrechnung bereithalten sollten. Mit dieser Aktion umgeht der Stromanbieter eprimo, welcher zu den RWE Konzern gehört, geschickt das Verbot Privatpersonen zu Werbezwecke anzurufen. Bei den Telefonaten wird man dann zu einem Vertragsabschluß gedrängt, die Firma verschickt dann nur Auftragsbestätigungen aber keine Hausprospekte wo noch mal alles genau erläutert wird. Wenn man auf die Frage ob man günstigen Strom haben möchte mit Ja antwortet und danach seine Kontoverbindung angibt, schließt man einen Vertrag mit diesem Stromanbieter. Der unerwünschte Stromliefervertrag kann widerrufen werden - innerhalb eines Monats nach Erhalt der Auftragsbestätigung mit einer Widerrufsbelehrung, am besten per Einschreiben mit Rückschein. Diese Frist beginnt aber nur zu laufen, wenn der unfreiwillige Kunde eine korrekte Belehrung über das Widerrufsrecht erhält. Dies können Betroffene bei der Verbraucherzentrale prüfen lassen.
Der Bundesfinanzminister äußerte sich durchaus positiv auf die Frage ober sich finanzielle Hilfe für Bedürfte bei den Energiekosten Vorstellen könne. So sagte er gegenüber dem Handelsblatt: “Ob mit Blick auf die wirklich sehr Bedürftigen Sozialkomponenten entwickelt werden müssen, will ich nicht ausschließen” . Gleichzeitig machte Peer Steinbrück auch auf das Wohngeld aufmerksam was ja vor ein paar Tagen gerade angehoben wurde.
Eine Umfrage des großen Internetportals Verivox ergab das viele Stromkunden unzufrieden mit der Art der Abrechnungen seien. So haben eine vielzahl der Stromkunden Probleme die Abrechnung richtig zu verstehen und haben auch kein Vertrauen das die Abrechnung auch korrekt sei. Die meisten Stromkunden wünschen sich mehr Kostentransparenz von den Stromanbietern. Gerade mal 40 Prozent der Befragten vertrauen der Stromabrechnung voll und ganz, 41 Prozent haben Zweifel ob die Abrechnung der Wahrheit entspricht. 17 Prozent der Befragten fehl das Vertrauen in die Abrechnung voll und ganz. Sogar 16 Prozent gaben an das es schon mal einen Fehler in der Stromabrechnung gab. Viele wünschen sich das die Stromabrechnung nicht nur aus Zahlen besteht, sondern auch durch Grafiken ergänzt werden sollten, desweiteren wäre ein Vergleich zum letzten Jahr nicht verkehrt so die Befragten. Die Stromversorger versprachen im nächsten Jahr eine veränderte Abrechnung offenzulegen.
Der US-Ölpreis ist am Montag trotz in Aussicht gestellter Produktionserhöhungen wichtiger Öl-Förderstaaten deutlich gestiegen. Im frühen Handel kostete ein Barrel US-Leichtöl der Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur August-Auslieferung 136,48 US-Dollar. Das waren 1,12 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Freitag.
Mehrere arabische Golfstaaten hatten am Wochenende bei einem Öl-Krisengipfel in Saudi-Arabien ihre Bereitschaft signalisiert, noch mehr Öl zu fördern als bisher. Gleichwohl hatten die Förderstaaten die Schuld an den derzeit hohen Ölpreisen zurückgewiesen und vor überzogenen Erwartungen gewarnt. Verantwortlich für die Preisexplosion beim Rohöl seien Spekulationen, die steigende Nachfrage und hohe Steuern in den Industrieländern, hieß es.
Heute kommt es zu der Berufsverhandlung zwischen 48 Kläger aus Ostfriesland und Oldenburg und dem Energieversorger RWE. Die Kläger hatten Anfang 2006 eine Klage gegen den Energieversorger eingereicht mit der Begründung das die steigenden Gaspreise nicht gerechtfertigt seien. Doch das Gericht war anderer Meinung und entschied Ende 2007 zu Gunsten des Energieversorger und meinte es wäre alles rechtens abgelaufen.