23 Apr 2011

Wissenschaftler fordern schnellerer Atomausstieg

Während die Nachrichtenflut aus Fukushima langsam abnimmt und andere Dinge wieder in den Fokus der Medien treten, geht in Deutschland die Diskussion über einen Atomausstieg weiter. Inzwischen sind es mehr als 1200 deutsche Wissenschaftler, die der Bundesregierung zu einem schnellstmöglichen Atomausstieg geraten haben. Sie haben zudem ihre Mithilfe bei der Lösung der damit verbundenen Probleme angeboten. Die Forscher sind sich darüber einig, dass nirgendwo auf der Welt die Bedingungen für einen Ausstieg nirgendwo so gut wie in Deutschland sind.

Am vergangenen Mittwoch haben die Forscher eine von ihnen unterzeichnete entsprechende Erklärung dem Bundeskanzleramt übergeben. Seit dem 5. April diesen Jahres waren die Wissenschaftler aufgerufen, eine Erklärung zum Automausstieg zu unterschreiben und dieses Projekt zu unterstützen. 1205 Unterschriften sind zusammengekommen, unter denen sich auch 872 Professoren befinden. Der Appell richtet sich an die Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), alle Volksvertreter sowie an die Ethikkommission zur Energiepolitik. Er fordert auf, umgehend alle erforderlichen Entscheidungen für einen schnellen Atomausstieg zu treffen. Die Wissenschaftler räumten zwar auch ein, dass der schnell Umstieg auf erneuerbare Energien nicht leicht werden wird, aber diese Aufgabe wäre überschaubar.

Inzwischen hat das Bundesforschungsministerium angekündigt, dass das Thema seines ersten sog. Bürgerdialogs geändert wird. Aus aktuellem Anlass werden man sich mit der Zukunft der Energieversorgung befassen. Beim Bürgerdialog handelt es sich um zahlreiche Live-Veranstaltungen sowie Online-Konsultationen im Internet. Dabei werden Bürger, Wissenschaftler, Politiker und Vertreter anderer gesellschaftlicher Gruppen über Zukunftsfragen diskutieren.

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15 Apr 2011

Anteil der erneuerbaren Energien hat sich vervierfacht

In den letzten 20 Jahren hat sich in Deutschland der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung mehr als vervierfacht. Beeindruckende Ergebnisse und doch liegt Deutschland damit noch lange nicht an der Spitze in Europa, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix betrug im Jahre 1990 nur 3,8 Prozent. Inzwischen liegt dieser Anteil bei 16,9 Prozent im Jahre 2010. Zu den regenerativen Energiequellen zählen u.a. Sonnen-, Wasser- und Windkraft, deren Anteil in Deutschland in den letzten Jahren besonders stark gestiegen ist. Nach Informationen des Statistischen Bundesamtes ist bei den Windkraftanlagen der größte Anstieg zu verzeichnen. Aber auch der Solarboom hat für Verschiebungen in der Statistik gesorgt. Vergleicht man aber Solarenergie und Windenergie direkt miteinander, ist der Anteil von Solarenergie relativ gering.

Erster in Europa in den erneuerbaren Energien ist Österreich. Es hält einen Anteil von 62 Prozent, vor allem durch Wasserkraft. Deutschland belegt europaweit nur einen Platz im Mittelfeld. Den größten Zuwachs im gleichen Zeitrahmen hat Dänemark zu verzeichnen. Hier stieg der Anteil regenerativer Energien von 2,6 auf heute 28,7 Prozent.

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01 Apr 2011

Atomkatastrophe zieht weite Kreise

Die Atomkatastrophe von Fukushima zieht auch in Deutschland weite Kreise. Es wird viel über die Sicherheit unserer Reaktoren nachgedacht und diskutiert. Auch die Abschaltung alter Kernkraftwerke in Deutschland ist im Gespräch. Eine der neusten Nachrichten in Deutschland ist heute, dass RWE gegen Abschaltung von Biblis A klagt. Dennoch will das hessische Umweltministerium den Reaktor Biblis A abschaltet lassen. In der Zwischenzeit kündigte der Versorger E.ON an, dass er anders als RWE nicht juristisch gegen die Abschaltung der Meiler Isar I und Unterweser vorzugehen plant.

Wenn der Betreiber von Biblis A, RWE, Vorbereitungen treffen sollte, den Reaktor wieder hochzufahren, will das Umweltministerium dies mit einem “Sofortvollzug” unterbinden, erklärte ein Sprecher des Ministeriums. Die Behörden könnten durch den Sofortvollzug einen Verwaltungsakt unmittelbar durchsetzen. Eine Sprecherin von RWE vermeldet allerdings, dass keine Vorbereitungen zum Wiederanfahren getroffen werden würden. Dennoch hat das Unternehmen, wie bereits angekündigt, eine Klage gegen die einstweilige Abschaltung von Biblis A beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) eingereicht. Die Klage wurde damit begründet, dass die Begründung der Bundesregierung für das Atom-Moratorium rechtlich nicht tragfähig sei.

Vor rund zwei Wochen hatte die Bundesregierung aufgrund des Unglücks im japanischen Atomkraftwerk Fukushima die Abschaltung sieben älterer Reaktoren erreicht. Zudem wurde die beschlossene Laufzeitverlängerung für drei Monate ausgesetzt. Diese Vorgehen basieren auf dem Atomgesetz, nachdem die Aufsichtsbehörde auch die Abschaltung eines Kraftwerks verlangen kann, wenn Gefahren für Leben, Gesundheit oder Sachgüter bestehen.

RWE zeigt sich trotz der Klage gesprächsbereit und teilte in seiner Mitteilung mit, dass man auf eine sachliche Diskussion und Entscheidung hoffe. Es hieß hier: “Wir beabsichtigen, uns konstruktiv einzubringen und möchten die Debatte nicht durch juristische Auseinandersetzungen beeinträchtigen.”

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04 Mrz 2011

Wirkt sich der hohe Ölpreis auch auf die Energiekosten aus?

Die Gaspreise orientieren sich an der Entwicklung des Ölpreises, was nicht unbedingt logisch ist. Noch unlogischer erscheint die Kopplung der Strompreise an den Ölpreis und doch ist hier ein Zusammenhang vorhanden. Durch die Ereignisse in Libyen ist der Blick an die Preise an den Tankstellen der blanke Horror geworden. Ein Ende ist nicht abzusehen. Auch wenn sich das Kartellamt eingeschaltet hat, kostet vielerorts der Liter Super schon mehr als 1,60 Euro.

Derzeit ist zu beobachten, dass der Gaspreis mit einer ca. viermonatigen Verzögerung dem Ölpreis folgt. Von dieser Erhöhung sind viele Gaskraftwerke betroffen und damit auch deren Stromerzeugung. Schlussendlich wird somit auch der Strompreis steigen und dass wo die Verbraucher doch erst in jüngster Vergangenheit eine saftige Strompreiserhöhung dulden mussten.  Selbst Gasanbieter wie Gazprom aus Russland empfehlen, dass die Gaspreise in Zukunft vom Ölpreis angekoppelt werden sollten. Es gäbe kaum schlüssige Gründe, warum es hier überhaupt einen Zusammenhang gibt. Schon gar nicht im Bezug auf den Strompreis, denn es sind verschwindet geringe Mengen Strom, die durch Gas erzeugt werden. Dennoch schienen sich die Energiekosten immer wieder gegenseitig hochzuschaukeln, was immer wieder mit den normalen Entwicklungen am Markt begründet wird.

Dennoch haben es die Verbraucher immer noch selbst in der Hand. Wenn sie sich schon nicht an der Tankstelle gegen die hohen Preise wehren können, dann doch wenigstens im Bezug auf den Stromlieferanten. Durch den Wechsel zu einem alternativen Anbieter kann im Einzelfall viel Geld gespart werden. Zudem wird so der Markt weiterhin gut belebt, denn bislang haben in Deutschland nicht immer nicht genug Haushalte einen Wechsel vollzogen, um den großen Energiekonzernen die Stirn zu bieten.

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25 Apr 2009

Neue Regeln für EU-Strom- und Gasmärkte beschlossen

Auf den europäischen Strom- und Gasmärkten soll es in Zukunft deutlich mehr Wettbewerb und auch niedrigere Preise geben.

Das zuständige Europaparlament stimmte in der Stadt Straßburg einem Gesetzespaket zur weiteren Liberalisierung des entsprechenden Energie-Binnenmarktes zu. Europäsische Energiekonzerne können ihre derzeitigen Strom- und Gasnetze indes weiter unter bestimmten Bedingungen behalten. Read the rest of this entry »

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28 Jul 2008

CSU-Chef Huber: Atomkraft-Laufzeiten bis zu 60 Jahren machbar

Angesichts explodierender Energiepreise und des Klimawandels plädiert CSU-Chef Erwin Huber für eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken um Jahrzehnte. “International sind heute Laufzeiten bis zu 60 Jahren technisch machbar”, sagte er der “Bild am Sonntag”. Dies würde bedeuten, dass das jüngste deutsche Kernkraftwerk, Neckarwestheim II in Baden-Württemberg, statt 2021 – wie nach dem Atomausstieg vorgesehen – erst 2049 abgeschaltet würde.

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21 Jul 2008

Gore: In zehn Jahren nur noch erneuerbare Energien in USA

Mit einem ehrgeizigen Plan will der frühere US-Vizepräsident Al Gore in den USA eine vollständige Energiewende herbeiführen. In zehn Jahren sollen die US-Bürger demnach 100 Prozent ihres Stroms aus erneuerbaren Energien gewinnen. “Dieses Ziel ist erreichbar und kostengünstig”, sagte Gore am Donnerstag (Ortszeit) in Washington. Die Energiewende sei nötig, weil “das Überleben der Vereinigten Staaten” in Gefahr sei. Der Klimawandel beschleunige sich schneller als gedacht. Der US-Bundesstaat Kalifornien beschloss unterdessen neue Umweltvorgaben für alle Neubauten, die unter anderem den Energieverbrauch senken sollen. Read the rest of this entry »

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14 Jul 2008

Stromzähler überprüfen

Wie eine Stichprobe des Fernsehsenders Sat.1 ergab funktionieren in Deutschland zwischen 40 – 50 Prozent der Stromzähler nicht korrekt. Meist zu den Ungunsten der Kunden, deshalb sollten Verbraucher die Stromzähler selber überprüfen.

Dazu kauft man sich im Handel ein Strommessgerät. Zuhause trennt man alle Stecker vom Strom und schreibt sich den Zählerstand vom Stromzähler auf. Nun steckt man den Stecker eines Geräts ihrer Wahl in die Steckdose und lässt ihn eine Weile laufen und notiert sich den Stromverbrauch den das Strommessgerät anzeigt. Nun vergleicht man die beiden Werte. Sollten die Zahlen abweichen, sollte der Test mehrere male wiederholt werden. Ist immer noch eine Abweichung zu sehen, sollte man das Eichamt informieren. Findet das Amt eine Abweichung heraus muss der Stromanbieter für die Kosten der Neueinstellung aufkommen.

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11 Jul 2008

Erster LCD Fernseher mit Solar Betrieb


Sharp stellt den ersten LCD Fernseher vor welcher nicht vom Stromnetz abhängig ist, sondern durch eine Solarzelle mit Strom versorgt wird. Der Fernseher besitzt eine Größe von 26 Zoll, die Solarzelle hat ungefähr dieselbe Größe. Dabei hat Sharp besonders auf die Energie geachtet die der Fernseher verbraucht, denn der LCD verbraucht gerade mal ein Fünftel an Strom was ein normaler Röhrenfernseher verbraucht mit 28 Zoll. Im Vergleich zu anderen LCD dieser Größe verbraucht der LCD von Sharp gerade mal ein Drittel des Stroms, den herkömmliche LCD benötigen. Würde man Sharps neuen Fernseher mit einer Solarzelle und einem dazwischen geschalteten Akku betreiben, müsste die aktive Fläche der Solarzelle nicht größer sein als die Bildschirmoberfläche.Wann der Fernseher auf dem Markt kommen soll lies Sharp offen, auch äußerte sich Sharp nicht dazu wie sie den Stromverbrauch des LCDs so reduzieren konnten.

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07 Jul 2008

Stromanbieter tarnt sich mit Stromnews

In Baden- Württemberg befinden sich in letzter Zeit rosa weiße Kärtchen in den Postkästen mit der Aufschrift ” wichtige Infos zu ihrem Stromanschluß”, doch aus diesen Karten wird nicht ersichtlich das es sich eigentlich um einen Anbieterwechsel handelt, so die Verbraucherzentrale des Bundeslandes.  Die Karte macht den Eindruck als käme sie vom bisherigen Anbieter. Den Absender entdeckt man nur bei sehr genauem hinsehen, es handelt sich dabei um die Firma “Energie Service Deutschland AG” (ESD). Viele halten diese Argentur für einen Dienstleister ihres Stromversorgers. Auf der Karte steht die Mitteilung dass die Kunden unter der angegeben kostenlosen Nummer anrufen sollen und ihre Stromrechnung bereithalten sollten. Mit dieser Aktion umgeht der Stromanbieter eprimo, welcher zu den RWE Konzern gehört, geschickt das Verbot Privatpersonen zu Werbezwecke anzurufen. Bei den Telefonaten wird man dann zu einem Vertragsabschluß gedrängt, die Firma verschickt dann nur Auftragsbestätigungen aber keine Hausprospekte wo noch mal alles genau erläutert wird. Wenn man auf die Frage ob man günstigen Strom haben möchte mit Ja antwortet und danach seine Kontoverbindung angibt, schließt man einen Vertrag mit diesem Stromanbieter. Der unerwünschte Stromliefervertrag kann widerrufen werden – innerhalb eines Monats nach Erhalt der Auftragsbestätigung mit einer Widerrufsbelehrung, am besten per Einschreiben mit Rückschein. Diese Frist beginnt aber nur zu laufen, wenn der unfreiwillige Kunde eine korrekte Belehrung über das Widerrufsrecht erhält. Dies können Betroffene bei der Verbraucherzentrale prüfen lassen.

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