Anteil der erneuerbaren Energien hat sich vervierfacht
In den letzten 20 Jahren hat sich in Deutschland der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung mehr als vervierfacht. Beeindruckende Ergebnisse und doch liegt Deutschland damit noch lange nicht an der Spitze in Europa, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
Der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix betrug im Jahre 1990 nur 3,8 Prozent. Inzwischen liegt dieser Anteil bei 16,9 Prozent im Jahre 2010. Zu den regenerativen Energiequellen zählen u.a. Sonnen-, Wasser- und Windkraft, deren Anteil in Deutschland in den letzten Jahren besonders stark gestiegen ist. Nach Informationen des Statistischen Bundesamtes ist bei den Windkraftanlagen der größte Anstieg zu verzeichnen. Aber auch der Solarboom hat für Verschiebungen in der Statistik gesorgt. Vergleicht man aber Solarenergie und Windenergie direkt miteinander, ist der Anteil von Solarenergie relativ gering.
Erster in Europa in den erneuerbaren Energien ist Österreich. Es hält einen Anteil von 62 Prozent, vor allem durch Wasserkraft. Deutschland belegt europaweit nur einen Platz im Mittelfeld. Den größten Zuwachs im gleichen Zeitrahmen hat Dänemark zu verzeichnen. Hier stieg der Anteil regenerativer Energien von 2,6 auf heute 28,7 Prozent.